'cross-culture individuals'


'cross-culture individuals' (CCI) sind Menschen, die es geschafft haben, sich aus den Bestandteilen verschiedener Kulturen ein persönliches Mosaik zu gestalten. Mit dieser Fähigkeit sind sie in der Lage, sich in den zahlreichen Ländern und Kulturen dieser Welt zurechtzufinden. 

 

Früher gab es diese Schulung nur für bestimmte Berufsgruppen, so wie Entwicklungshelfer, Blauhelme, Kriseneinsatzkräfte und Diplomaten. Diese waren so vor den psychischen Belastungen in ihrem Einsatz geschützt. Wir sind der Meinung, dass heute jeder Mensch Zugang zu diesen Kompetenzen braucht.

CCI unterscheiden sich von monokulturellen Menschen dadurch, dass sie für jeden ihrer Werte, ihrer Meinungen, ihrer Ansichten, ihrer Angewohnheiten und ihrer Vorlieben mehrere zur Auswahl haben. Sie haben die Grenzen einer einzelnen Kultur durchbrochen und gehen mit der daraus entstehenden Ambiguität spielerisch um. Dieser spielerische Umgang ist es, der sie von multikulturellen Menschen unterscheidet.

 

Menschen mit einer multikulturellen Sozialisierung haben wie crosskulturelle Menschen auch die Grenzen einer einzelnen Kultur durchbrochen und haben Zugang zu den Bestandteilen verschiedener Kulturen aber ihr Umgang mit diesen Bestandteilen ist nicht spielerisch, sondern zufällig. Ihnen fehlt die bewusste Auswahl und die persönliche Gestaltung, durch die sich erst wieder eine Stabilität ergibt, die die Menschen in Monokulturen haben oder hatten. Crosskulturelle Menschen haben ein klares Bild von sich und ihrer Umwelt.

 

Der Unterschied zwischen der Stabilität von monokulturellen und crosskulturellen Menschen sind die Freiwilligkeit und die Flexibilität. 'cross-culture individuals' können ihr Mosaik bestimmten Situationen und Lebensumständen anpassen. Diese Fähigkeit steigert das Selbstbewusstsein, die Selbstwirksamkeit, die Kreativität, die Teamfähigkeit, die Krisenresistenz, die Toleranz, die Akzeptanz und ganz allgemein die Resilienz.